Beim Forellenangeln Kunstköder erfolgreich einsetzen

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SO KLAPPT ES MIT DEN LUREVO-KÖDERN IN BACH UND FLUSS BEIM SPINNFISCHEN AUF FORELLE

Wenn im Frühjahr die ersten Tage mit angenehmen Temperaturen ins Land ziehen und die Natur ringsum zu neuem Leben erwacht, dann beginnt auch bei den Forellenanglern das große Kribbeln. Denn nach der gefühlt viel zu langen Schonzeit zählt man schon gespannt die Tage, bis es endlich wieder heißt: Es geht endlich wieder los auf mit dem Spinnfischen auf Forellen!

Angler Spinnfischen

In diesem kompakten Ratgeber möchte ich meine Erfahrungen mit dir teilen, wie beim Forellenangeln Kunstköder optimal gefischt werden, um an Bächen und kleinen bis mittleren Flüssen erfolgreich zu sein.

Konkret werden wir sehen:

  • wie die Forellen am Anfang der Saison ticken und wo sie zu finden sind
  • warum gerade die Spinnköder von Lurevo zu dieser Zeit so gut fangen
  • wie mein typisches Geräte-Setup aussieht

1. FORELLEN KUNSTKÖDER: SO BIST DU SCHON BEIM SAISONSTART ERFOLGREICH

Ich habe das Glück in meiner Nähe eine Reihe von Fließgewässern unterschiedlicher Größe zu haben, die einen guten, teils sogar sehr guten Bestand an Bach- und Regenbogenforellen sowie – zumindest in den Bereichen der Talböden – auch Marmoratas beherbergen. Je nach Höhenlage und Vegetationsentwicklung variiert der offizielle Start in der Saison, sodass ich in einem Jahr gleich mehrmals die Möglichkeit habe, am Premierentag unterwegs zu sein.

Vielleicht liegt es auch an der Vorfreude bzw. an der durch die Entzugserscheinungen beeinflusste Wahrnehmung, aber den ersten Tag am Bach und Fluss solltest du dir – wann immer möglich – auf keinen Fall entgehen lassen! Mein persönliches Fazit fällt an diesem Tag besonders positiv aus. Und das überrascht mich auch nicht weiter, denn in der Schonzeit hatten die Forellen jetzt monatelang Ruhe und kamen damit auch nicht mit Ködern und Anglern, die am Ufer entlangwandern, in Kontakt. Ich bild mir zumindest ein, dass das Langzeitgedächtnis der Forellen nicht extrem gut ausgebildet ist, und sie in dieser Zeit die eine oder andere schlechte Erinnerung an ein Zusammentreffen mit vermeintlicher Beute, die sich doch als listiger Köder eines Anglers herausgestellt hat, schon wieder vergessen oder zumindest verdrängt. Je nach Fischereidruck an deinem Gewässer kann die Lernkurve der Forellen mehr oder weniger schnell auch wieder steil nach oben zeigen, deshalb gehört für mich – sofern es die meteorologischen Bedingungen zulassen – der Eröffnungstag oder zumindest die erste Woche definitiv zu den Tagen, die ich fischereilich am Wasser verbringen will.

Zudem haben zumindest die größeren Exemplare – auf die wir es ja abgesehen haben – auch das kräftezehrende Laichgeschäft hinter sich, das sowohl die Männchen als auch die Weibchen hormonell und physisch gefordert hat. Dabei ist gerade in der kalten Jahreszeit der Tisch im Gewässer auch nicht ganz so üppig gedeckt. Als wechselwarme Tiere können Fische diese Zeit natürlich besser überbrücken, aber irgendwann müssen auch sie das entstandene Energiedefizit wieder ausgleichen. Denn auch für sie gilt, nach der Laichzeit ist vor der Laichzeit. Jetzt heißt es, die Zeit bis zum Herbst optimal zu nutzen, um zu wachsen, den Konditionsfaktor nach oben zu schrauben, um genügend Reserven für die nächste kräftezehrende Fortpflanzungsperiode und den entbehrungsreichen Winter auf die Gräten zu bekommen. Genau deshalb solltest du den Saisonbeginn am Bach und Fluss nutzen, um erfolgreich mit Spinnködern auf Forellen zu angeln!

Marmorata Spinnfischen

Vermeintlich fetter Happen - a uch diese "halbstarke" Marmorata ließ sich von einem Grim Reaper verführen 

2. DAS ERFOLGS-GEHEIMNIS IM FRÜHJAHR: GO SLOW – GO LOW

Das bedeutet natürlich nicht, dass die Forellen schon sehnsüchtig auf uns warten, bis wir endlich wieder mit unseren Ködern durchs Wasser pflügen, damit sie sich hemmungslos auf alles stürzen können, was sich irgendwie bewegt, blinkt, oder rasselt oder vibriert. Ganz im Gegenteil, der gesamte Stoffwechsel und damit auch die Aktivität der Fische hängt stark mit der Temperatur des umgebenden Wassers zusammen. Vereinfacht gesagt, je niederer die Wassertemperatur, umso träger – richtigerweise müsste es „energiesparender“ heißen – agieren die Fische. Das gilt im Übrigen nicht nur für die Forellen, die wir fangen wollen, sondern auch für viele andere Organismen, die im Wasser leben und unserer Beute als Beute dienen. Gerade im Frühjahr ist das Wasser in Bächen und Flüssen meist nur wenige Grad warm bzw. kalt, vor allem wenn es aus höhergelegenen Regionen kommt. Da liegt es auf der Hand, dass auch die Aktivitäten im Wasser auf Sparflamme laufen. Wenn du jetzt deine Köder mit Karacho durchs Wasser heizt, wirst du maximal ein paar Forellen aufscheuchen, die gemächlich ihren Standplatz verlassen und sich in tiefere Gumpen oder Rinner zurückziehen und dir dabei zum Abschied mit der Schwanzflosse zuwinken. Kein Fisch wird deinem Köder über größere Strecken hinterherjagen. Die Fische stehen am Grund sowie im Strömungschatten von Strukturen und Hindernissen, weil sie dort wenig Energie brauchen. Jede unnötige Bewegung wird vermieden und Nahrung wird aus nächster Umgebung zusammengepickt. Um jetzt erfolgreich zu sein, brauchst du einen Köder, der seine Stärken genau bei diesen Bedingungen ausspielen kann. Daher nutze ich in Bächen sowie kleinen und mittleren Flüssen beim Spinnfischen auf Forelle gerne den Grim Reaper, den Transformer sowie den Python von Lurevo. Denn damit kann ich (nicht nur aber) auch tief, punktgenau und langsam fischen, ohne auf die verführerischen Bewegungen der Materialien, aus denen die Köder bestehen, verzichten zu müssen, die letztere so fängig machen.

Spinnköder Kunstköder Lurevo

Kein Wunder, dass dieser Python so gut fängt: er ahmt Koppen perfekt nach 

3. DARUM FÄNGST DU MIT DEN LUREVO-KÖDERN IM FRÜHJAHR SO GUT

Mit den Spinnködern von Lurevo angle und fange ich natürlich das ganze Jahr über, aber gerade am Anfang der Angelsaison haben sie einige entscheidende Vorteile:

  • Arbeiten in allen Tiefen: Durch den Aufbau des Köders mit einem Tungstenkopf kannst du auch tiefe Gumpen und Rinner hervorragend absuchen und dabei immer hart am Grund angeln. Durch die unterschiedlichen Gewichte der Jig-Köpfe findest du für jede Tiefe und jede Strömung den passenden Köder. Die nach oben zeigende Hakenspitze minimiert dabei das Risiko von Grundhängern.

Spinnköder Kunstköder Lurevo

Der schwere Tungsten-Jig-Kopf bringt diesen Transformer schnell auf Tiefe - selbst bei Strömung

  • Arbeiten bei jeder Einholgeschwindigkeit: Wie oben schon dargelegt, führe ich meine Köder gerade bei kaltem Wasser und eingeschränkter Aktivität der Fische eher langsam und gemächlich. Zwischendurch ein kurzer Zupfer, der den Köder in kleinen Sprüngen über den Gewässerboden springen lässt, imitiert gerade beim Python hervorragend eine Mühlkoppe. Gerade an vielversprechenden Stellen an unterspülten Uferbereichen, neben bzw. hinter größeren Steinen, im Bereich von Rauschen und ähnlichen Stellen lasse ich den Köder aber auch gern einige Sekunden am Grund liegen. Bei anderen Spinnködern wäre dies eher kontraproduktiv, da sie sich bewegen müssen, um zu fangen. Die Lurevo-Köder hingegen bestehen aus Materialien, die sich selbst bei geringer Strömung verführerisch bewegen. So entsteht die perfekte Illusion eines kleinen Fischchens, das sich am Grund ausruht und dementsprechend nur leicht bewegt. Die Lurevo Köder arbeiten also auch, wenn sie passiv am Grund liegen und du sie gar nicht bewegst.
    Wichtig ist, dass du auch in diesen Phasen, wenn du den Köder kurz am Grund ablegst, die Spannung und damit den direkten Kontakt zum Köder nicht verlierst. Gerade wenn du den Köder nicht auf Sicht führst, könntest du bei durchhängender Schnur einen sanften „Heber“ zu spät oder gar nicht bemerken und der Fisch ist schon wieder weg, bevor du den Anhieb gesetzt hast.
    Dieselben Köder kann ich natürlich auch später in der Saison problemlos schneller führen und damit nicht nur den Gewässergrund, sondern auch das Mittelwasser nach aktiven und raubenden Forellen absuchen. Denn die Lurevos spielen perfekt auch in schnellerer Strömung bzw. bei höherer Einholgeschwindigkeit.

Spinnköder Kunstköder Lurevo

Dem Grim Reaper sieht man förmlich an, wie die feinen Härchen in der Strömung spielen

  • Arbeiten ab der ersten Sekunde: Ein weiterer großer Vorteil dieses Ködertyps ist die Tatsache, dass sie sofort fängig sind, sobald sie das Wasser berühren. Sie brauchen im Gegensatz zu Spinnern, Blinkern und Wobblern keinen Anlauf, um zu drehen bzw. zu taumeln zu beginnen bzw. auf Tauchstation zu gehen. Gerade bei strukturierten Gewässern mit komplexen Strömungen wie den genannten Bächen und kleinen bis mittleren Flüssen mit ihren kleinräumigen Standplätzen und durch Hindernisse begrenzte Hotspots kann ich die Lurevos auf den Punkt genau servieren, wo der Fisch steht.

Spinnköder Kunstköder Lurevo

Der weiche Dragon Tail und die Silikonfransen sorgen für viel Bewegung

TIPP: Die schönsten Fische stehen – nicht immer!!! – am anderen Ufer.

An dieser Stelle ein kleiner Tipp von mir. Wenn du ans Wasser kommst, fokussiert du instinktiv auf die attraktivsten Stellen und übersiehst dabei nur allzu oft die interessanten Standplätze vor den eigenen Füßen. Gerade im Frühjahr beobachte ich immer wieder, wie auch große Forellen knapp am Ufer in teilweise nur knöchel- bzw. knietiefem Wasser stehen. Wenn du ans Ufer stürmst, um das gegenüberliegende Prallufer oder das Kehrwasser hinter dem großen Felsen in der Flussmitte abzufischen, wirst du diese Fische vergrämen (was mir leider selbst schon oft genug passiert ist). Lass es daher ein wenig gemächlicher angehen, auch wenn du dich dem Gewässer näherst, trample nicht unnötig herum und mach die ersten Würfe am eigenen Ufer, indem du ein wenig Abstand hältst.

4. FRESSEN ODER VERTREIBEN – IN BEIDEN FÄLLEN BEISST DIE FORELLE ZU

Mit diesen Eigenschaften der Lurevos fällt es mir leicht, einen Unterstand wie einen ins Wasser ragenden Baum, einen Störstein oder ein unterspültes Ufer Zentimeter für Zentimeter abzuklopfen und meinen Köder möglichst verführerisch anzubieten und so die Forelle aus ihrem Versteck zu locken und zum Anbiss zu reizen. Dabei ist nicht jede Attacke auf meinen Köder dem Hunger einer räuberischen Forelle geschuldet, die das vermeintliche Beutefischchen als willkommene Mahlzeit ansieht. Der instinktive Beißreflex lässt sich bei Forellen auch beobachten, wenn sie sich in ihrem Unterstand gestört oder bedrängt fühlen. Als territoriale Fischart verteidigen sie ihren Standplatz gegenüber Konkurrenten und Eindringlingen – wenn es sein muss, auch auf recht robuste Art und Weise, etwa indem sie dem Frechdachs mit einem Scheinangriff auf die Schuppen rücken. Wenn er dann immer noch vorlaut ist, kann es durchaus sein, dass schon mal zugebissen wird, auch wenn die Intention nicht unbedingt das Fressen, sondern eher das Vertreiben ist. Wie in vielen Bereichen gilt auch hier die natürliche Hack-Ordnung, sprich: die besten Standplätze werden von den größten bzw. stärksten Fischen besetzt. Dabei suchen sich Forellen mit Vorliebe vor allem jene Bereiche aus, die einerseits guten Schutz und eine sichere Rückzugsmöglichkeit bei Gefahr bieten, wo die Strömung nicht zu stark ist, sie also wenig Energie aufwenden müssen und dennoch möglichst viel Nahrung, etwa über die Drift, mit möglichst kleinem Energieaufwand erreicht werden kann.

Regenbogenforelle Spinnfischen

Weiß-rot ... auffällige Farben die eher provozieren anstatt natürliche Vorbilder zu imitieren

Die lebensecht wirkenden Lurevos lassen sich optimal vor den vermuteten oder bekannten Standplätzen der Forellen platzieren, über einige Zeit am Standplatz halten, wobei sie sich alleine durch die vorhandene Strömung bzw. leichte Zupfer aufreizend bewegen. Auf diese Weise kannst du eine schöne Forelle doch noch zum Anbiss überlisten, auch wenn sie nicht auf Beute aus ist, sondern den vermeintlichen Störenfried einfach nur aus ihrem Territorium vertreiben will.

TIPP: So verwandelst du auch spitze Bisse in Fänge

Wenn die Forellen aktiv rauben, wird der vermeintliche Beutefisch in der Mehrzahl der Fälle im vorderen Bereich attackiert, meist von der Seite. In diesem Fall greift der Jighaken problemlos und sicher. Verteidigt die Forelle hingegen in erster Linie ihren Standplatz vor Eindringlingen, folgt sie dem Köder länger und setzt einen oder mehrere Scheinangriffe, indem sie den Frechdachs von hinten anrempelt und in die Schwanzflosse beißt. Bei solchen kurzen oder spitzen Bissen ist unter Umständen ein zweiter Haken (ich spreche ungern von Angst-Drilling, denn Angst hatte ich beim Angeln noch nie) nötig, gerade wenn der Köder etwas länger ist und der Jighaken weiter vorne sitzt. Bei den Grim Reaper Modellen von Lurevo haben wir deshalb einen Microring an geflochtener Schnur mit eingearbeitet, an dem du einen zweiten Haken befestigen kannst, der sich weiter hinten befindet. Warum Geflochtene? Ganz einfach, Mono, Fluoro, Hard-Mono, oder gar Titan würden das Spiel des weichen Schwanzes aus Hasenfell (Zonker Strip) nur unnötig einschränken. Einfach Haken (ob Einzelhaken oder Drilling bleibt dir überlassen) mit Hilfe eines Sprengrings oder Karabiners montieren und durch das Ende des Hasenfells stecken, damit sich nichts verheddern kann. Auf diese Weise fängst du auch Forellen, die nur spitz beißen.

Bachforelle Spinnfischen

Auch diese schöne Bachforelle konnte einem knalligen Chartreuse-Muster nicht widerstehen

5. SO SIEHT MEIN GERÄTE-SETUP AUS

Welche Kunstköder für Forelle ich gerade am Anfang der Saison in Bächen und kleinen bis mittelgroßen Flüssen einsetze und wie ich sie führe, um den Forellen auch erfolgreich nachzustellen, habe ich hoffentlich gut verständlich dargelegt. Deutlich unspektakulärer geht es hingegen bei der Zusammenstellung meiner Ausrüstung zu. Das Positive daran: du hast wahrscheinlich die passende Spinnrute samt Spinnrolle schon zu Hause.

5.1. MEINE SPINNRUTE FÜRS FORELLENANGELN MIT KUNSTKÖDER

Ich persönlich mag bei dieser Art der Fischerei gerne ein wenig steifere Ruten. Es muss nicht unbedingt eine brettharte Vertikalrute sein, eine progressive Aktion liegt mir beim Angeln persönlich mehr, gerade im Drill, wenn es darum geht, den Fisch gut zu kontrollieren, und dennoch den Druck aufrecht zu erhalten, um ihn von Hindernissen wegzuhalten. Beim Angeln mit den Jigs von Lurevo nutze ich auch gerne Spinnruten, die einen Ticken länger sind. Wo ich in überschaubaren Bächen normalerweise mit einer handlichen Rute um die 1,80m losziehen würde, nutze ich für die Lurevo-Jigs lieber eine 2,00m- bis 2,10m-Rute. Durch die etwas größere Reichweite kann ich die Köder noch präziser an und um Hindernisse herumführen und ich habe einen günstigeren Winkel, um meinen Köder auch zu spüren. Bei kleinen und mittleren Flüssen, die auch schon mal 20-25m breit sein können, nutze ich dann entsprechend auch eine Spinnrute um die 2,40m.

5.2. DIE IDEALE SPINNROLLE FÜR DIESE ART DER FISCHEREI

An meine Spinnrolle fürs Forellenangeln habe ich eigentlich nur eine Anforderung: sie muss zuverlässig und einwandfrei arbeiten. Gerade bei kleineren oder stark strukturieren Gewässern funktioniert das Einholen nicht immer gleichmäßig. Dennoch sollte die Schnur sauber verlegt sein, um beim nächsten Wurf keine Faxen zu machen. Ein ungenauer Wurf, der vorzeitig an einem Stein endet ärgert mich schon genug, auf Schnur-Perücken, die sich evtl. deswegen bilden, kann ich deshalb gerne verzichten. Eine solide arbeitende Bremse, die sanft anläuft, sollte auch Standard sein. Mit einer 2000er-Größe bin ich an meinen Gewässern optimal aufgestellt.

Für die Lurevo-Jigs hast du das passende Gerät sicherlich schon zu Hause 

5.3. DARUM ANGLE ICH MIT GEFLOCHTENER AUF FORELLEN

Wichtiger als die Rolle ist mit bei dieser Art der Fischerei die Angelschnur. Mittlerweile bevorzuge ich persönlich auch hier eine dünne Geflochtene, da sie mir effektiv mehr Sensibilität gibt. Ich spüre jede Grundberührung des Jigkopfes und auch jeden Zupfer eines Fisches. Die evtl. Dämpfung einer Mono-Hauptschnur spielt meines Erachtens auf den relativ kurzen Distanzen, auf die ich fische, eine eher untergeordnete Rolle. Zudem bin ich nicht ultrafein unterwegs, gerade wenn das Gewässer stark strukturiert ist und zahlreiche Hindernisse über und unter Wasser aufweist. Mit einem Fluorocarbon-Vorfach, das genau so lang ist, dass der Knoten nicht bei jedem Einholen und dem darauffolgenden Pendel-Wurf durch den Spitzenring muss, komm ich gut zurecht. Je nach Gewässer, Hänger-Gefahr sowie erwartbarer Fischgröße passe ich meine Tragkraft bzw. Durchmesser an. Mit einer pauschalen Empfehlung werde ich euren Bedingungen vor Ort sicherlich nicht gerecht.

Was die Verbindung Vorfach – Köder angeht muss ich zugeben, dass ich eher pragmatisch bin und auf einen feindrahtigen Karabiner setze. Große Einschränkungen der Köderbewegung bzw. eine Scheuchwirkung hätte ich bis dato nicht feststellen können. Alternativ dazu kannst du deine Lurevos natürlich auch direkt ans Vorfach knüpfen, gerade wenn du ein Lieblingsmodell hast, mit dem du erfolgreich bist. Probier hier doch mal jene Variante des Perfection Loops aus, mit dem sich auch größere Köder mit einer kleinen Schlaufe einbinden lassen. Vielleicht sollte ich diesen Knoten demnächst in einem eigenen Beitrag vorstellen.

Regenbogenforelle Spinnfischen

Diese Regenbogenforelle konnte dem langsam und tief geführten Lurevo-Köder nicht widerstehen

6. DIE FORELLEN WARTEN

Das war’s auch schon mit meinem kleinen Ratgeber für das Forellen Spinnfischen in kleinen und mittleren Fließgewässern gerade am Anfang der Saison. Ich hoffe, ich konnte dir einen Einblick geben, wie ich dabei die Jigs von Lurevo erfolgreich einsetzen kann. Versuch’s doch einfach selbst mal, hol dir einige dieser fängigen Köder und ab ans Wasser … die Forellen warten schon auf dich! 😊

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